Bin Laden ist schon lange tot

Ein Toter wird fortwährend am „Leben“ erhalten, um einen Bösewicht zu haben,...

Comeback: Kommt Karl-Theodor zu Guttenberg wieder zurück?

Am Vormittag des 01. März 2011 gab Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg seinen...

Facebook ab 2012 nicht mehr kostenlos

Los Angeles. Einer Presseveröffentlichung der Vorstände Facebooks zufolge soll die Mitgliedschaft bei...

Bin Laden ist schon lange tot

Ein Toter wird fortwährend am „Leben“ erhalten, um einen Bösewicht zu haben,...

Bin Laden ist schon lange tot

Ein Toter wird fortwährend am „Leben“ erhalten, um einen Bösewicht zu haben, der benötigt wird, um den nie endenden „Krieg gegen den Terrorismus“ begründen zu können.

Osama Bin Laden starb am 16. Dezember 2001 in Afghanistan, vermutlich am Nieren- und Leberleiden das ihn seit Jahren geplagt hat. Er hatte Hepatitis C und musste deshalb regelmässig ins Spital um eine Dialyse durchführen zu lassen.

Sein letztes Foto, aufgenommen am 6. Dezember 2001, zeigt einen stark gealterten, durch schwere Krankheit gezeichneten Mann. Laut CIA Experten benötigte Bin Laden damals alle drei Tage eine Dialyse und sie sagten: „Es ist klar, dass so etwas sehr schwierig ist, wenn man ständig von Ort zu Ort flüchten muss und dann noch, wie sollten sie ein tragbares Gerät mit Strom in ihrem Versteck in den Bergen betreiben“.

Zum Vergleich ein Foto aus besseren und gesünderen Tagen.

Es gibt viele Beweise und Indizien, welche darauf hindeuten, dass Bin Laden damals starb. Zunächst mal ein Bericht über seine Beerdigung veröffentlicht am 26. Dezember 2001 in einer Ägyptischen Zeitung.

Hier die Übersetzung: „ al-Wafd, Mittwoch, Dezember 26, 2001 Vol 15 No 4633, Nachricht über den Tot von Bin Laden und Beerdigung vor 10 Tagen. Islamabad-Pakistan. Ein prominenter Offizieller der afghanischen Taliban-Bewegung hat gestern den Tot von Osama Bin Laden, den Führer der Al-Kaida Organisation, verkündet. Er sagte, Bin Laden leidete unter ernsthaften Komplikationen in den Lungen und starb an natürlicher Ursache einen ruhigen Tot. Der Offizielle, welcher auf Anonymität bestand, sagte der Zeitung „The Observer of Pakistan“, dass er selber anwesend war bei der Beerdigung und er sein Gesicht vor der Beerdigung in Tora Bora vor 10 Tagen gesehen hat. Er sagt, 30 seiner Al-Kaida Kämpfer waren bei der Beerdigung dabei, sowie Mitglieder seiner Familie und einige Taliban Freunde. In der Abschiedzeremonie zur letzten Ruhe, wurden Gewehre in die Luft geschossen. Der Offizielle sagte noch, es wäre schwer den genauen Ort des Grabes zu finden, weil laut wahhabitischer Tradition kein Grabstein diesen markiert. Er betonte, es wäre unwahrscheinlich, dass amerikanische Militärs jemals eine Spur von Bin Laden finden würden“.

Dann berichtet der US-Sender FOXNews am 26. Dezember 2001 in ihrer Meldung mit der Überschrift, “Bin Laden bereits tot”, er wäre einen friedlichen Tot wegen einer Lungenkomplikation Mitte Dezember 2001 in den Bergen von Tora Bora erlegen. Er wäre in allen Ehren nach wahabitischen Ritus beerdigt worden und 30 enge Verbündete, Bodyguards, Familinemitglieder und “Taliban-Freunde” nahmen daran teil. Ein Zeuge berichtete, der sein Gesicht vor seinem Tod gesehen hätte, Bin Laden hätte blass ausgesehen, wäre aber ruhig, entspannt und selbstbewusst gewesen (FOXNews).

Das Bin Laden schwer krank war und eine ständige Behandlung und Dialyse benötigte, zeigen Berichte über verschiedene Spitalaufenthalte während seines letzten Lebensjahres. So liess sich Bin Laden ab 4. Juli 2001 im amerikanischen Krankenhaus in Dubai mit lebensrettenden Massnahmen und mit einem Dialysegerät behandeln (Guardian). Während dieser Behandlung wurde er vom lokalen CIA-Stationsleiter Larry Mitchell am Spitalbett besucht und man unterhielt sich freundlich. Schliesslich war ja Bin Laden ein CIA-Agent im Krieg gegen die Sowjets in Afghanistan und wurde unter dem Decknamen “Tim Osman” geführt.

Die ehemalige Übersetzerin für das FBI Sybil Edmonds sagte in einem Interview, die USA unterhielt “enge Beziehungen” zu Bin Laden und den Taliban “die ganze Zeit bis zum 11. September” (GR).

Ausgerechnet einen Tag vor dem 11. September 2001, ging Bin Laden ins Militärhospital in Rawalpindi Pakistan, um eine Dialysebehandlung zu bekommen. Pakistanische Soldaten bewachten Bin Laden und ersetzen das übliche Personal an der Station mit Vertrauenspersonen (CBS). Eine Kranschwester sagte, “an diesem Abend haben sie das übliche Personal der Urologieabteilung weggeschickt und ein geheimes Team als Ersatz gebracht.” Sie sagte weiter, die Behandlung war für eine spezielle Person und “das spezielle Team benahm sich merkwürdig.” Ein anderer Pfleger sagte, “das Militär hat ihn umstellt und ich sah die mysteriöse Person, wie sie aus einem Auto geholfen wurde. Seit dem,” sagte er, “habe ich viele Fotos von diesem Mann gesehen. Er ist der Mann den man Osama Bin Laden nennt. Ich überhörte wie zwei Militäroffiziere sich unterhielten. Sie sagten, dass man auf Osama Bin Laden besonders aufpassen und ihn umsorgen müsste.

Ist es nicht interessant, dass ausgerechnet an dem Tag wo der grösste Terrorangriff gegen Amerika vonstatten ging, war Bin Laden in Gewahrsam des pakistanischen Militärs im Spital und passend in der Woche vor und nach den Anschlägen, der pakistanische Geheimdienstchef der ISI Lt. Gen. Mahmood Ahmed sich in Washington aufhielt und Gespräche im Pentagon mit der National Security Council, danach mit CIA Direktor Tenet, mit Personen vom Weissen Haus und mit Marc Grossman, US Under Secretary of State for Political Affairs, führte. (Karachi news)

Das bedeutet, alle Parteien wussten Bescheid wo sich Bin Laden befand, und wenn die Amerikaner wirklich der Meinung waren, Bin Laden wäre der Uhrheber der Anschläge gewesen, dann wäre er ihnen wehrlos ausgeliefert gewesen und sie hätten ihn am Spitalbett sofort verhaften können. Aber es geschah nichts dergleichen. Sie liessen ihn wieder nach seiner Behandlung zurück nach Afghanistan gehen, wo er dann einige Wochen später starb.

Dieses Verhalten beweist für jeden normal denkenden Menschen, Bin Laden hatte nichts mit 9/11 zu tun und es beweist weiter, sie haben ihn der Weltöffentlichkeit als Organisator der Angriffe und Oberterrorist in den Medien bis heute als Sündenbock verkauft. Das ganze ist eine gigantische Lüge.

Am 17. September 2001 veröffentlichte der TV-Sender Al Jazeera eine Nachricht von Bin Laden, in dem er sagte, er hätte mit den Angriff vom 11. September nichts zu tun: „Die US-Regierung hat mich laufend beschuldigt hinter jedem Angriff gegen sie zu sein. Ich möchte der Welt versichern, ich habe diesen letzten Angriff nicht geplant, der so aussieht wie wenn er von anderen Personen aus persönlichen Gründen geplant wurde. Ich lebe im islamischen Emirat Afghanistan und befolge die Regeln der Regierenden dort. Der derzeitige Regierende erlaubt mir nicht solche Operationen auszuführen“. (CNN)

Ein weiterer Beweis, dass Bin Laden nichts mit 9/11 zu tun hat, ist die Meldung, dass Bin Laden das Flugzeug gemietet hat, welches die Mitglieder seiner Familie nur wenige Tage nach den Anschlägen in New York am 19. September 2001 in ganz Amerika eingesammelt und ausser Landes nach Paris geflogen hat. Obwohl es ein totales Flugverbot für alle Maschinen in den USA zu diesem Zeitpunkt gab, wurde ausdrücklich vom Weissen Haus dieser Flug genehmigt. Keiner der Familienmitglieder von Bin Laden oder der anderen saudischen Staatsbürger wurden vor dem Abflug befragt, kontrolliert und schon gar nicht verhört. Diese Information hat die Judicial Watch durch eine Anfrage mit Berufung auf das Gesetz zur Freigabe von Information vom FBI erhalten und hier ist das Originaldokument (PDF).

Die US-Regierung behauptet, dass 17 der 19 angeblichen Attentäter aus Saudi Arabien kommen und als dann genau solche das Land verlassen wollen und auch noch zur Bin Laden Familie gehören, dürfen sie hoch privilegiert auf Geheiss von Bush mit dem Flugzeug ausreisen. (PDO).

Am 12. September 2001 sagte der Botschafter der Taliban in Afghanistan betreffend Bin Laden: „Sollten Beweise uns vorgelegt werden, dann werden wir diese prüfen. Über eine Auslieferung müssen wir dann reden“. (The Hindu) Einige Tage später sagte der Botschafter weiter: „Unsere Position ist so, wenn Amerika Beweise hat, sind wir bereit Bin Laden vor Gericht zu bringen an Hand dieser Beweise“. (CBS) Solche Beweise wurden aber nie von der US-Regierung erbracht.

Am 23. September 2001 versprach der damalige US-Aussenminister Colin Powell in sehr bestimmten Ton, die Regierung würde demnächst Unterlagen der Sicherheitskräfte veröffentlichen, welche die Schuld von Bin Laden beweisen würde. (Seattle) Diese Beweise sind aber in den ganzen sechs Jahren nach den Anschlägen nie vorgelegt worden und die Welt wartet bis heute immer noch darauf.

Einige Tage später, am 28. September 2001 wiederholte Bin Laden ausdrücklich: “Ich habe bereits gesagt, ich habe damit nichts zu tun. Als Moslem versuche ich mein bestes nicht zu lügen. Ich wusst nichts davon … noch halte ich das Töten von unschuldigen Frauen, Kindern und anderen Menschen als eine akzeptable Tat.

Der letzte Funkspruch an seine Gefolgsleute in Afghanistan wurde vom amerikanischen Geheimdienst am 15. Dezember 2001 aufgezeichnet. Seit dem hat man nie mehr seine Stimme auf irgendeinem Radio oder Telefon gehört, obwohl die gesamte Kommunikation der Welt durch die NSA überwacht wird. Wenn er noch am leben wäre, dann müsste er über irgendein Medium kommunizieren und man hätte ihn abgehört. (Telegraph)

Dass ist auch der Grund warum die FBI ihn nicht wegen 11. September auf der Fandungsliste hat. Auf Nachfrage warum er nicht wegen 9/11 vom FBI gesucht wird kam die Antwort: „Wir haben keine Beweise, dass Bin Laden mit dem 11. September etwas zu tun hat“. Siehe meinen Artikel dazu hier.

Aber sie haben nicht nur keine Beweise für seine Täterschaft, sie wissen auch das er tot ist, warum sollen sie ihn dann suchen? Ausserdem kann es nicht sein, dass die grössten Geheimdienste der Welt, die CIA, NSA etc., mit ihren ganzen gigantischen Ressourcen und einem Budget von über 50 Milliarden Dollar pro Jahr und überhaupt alle anderen befreundeten Geheimdienste der Welt, sowie das gesamte amerikanische Militär mit hunderttausenden Soldaten, die jeden Quadratmeter von Afghanistan abgesucht haben, und die ganzen Spitzel denen man ein Kopfgeld von 25 Millionen Dollar versprochen hat, seit sagenhaften 6 Jahren nicht in der Lage sind Bin Laden zu finden. Es handelt sich hier nicht um ein totales Versagen, sonst müsste ja der Präsident schon längst die Geheimdienst- und Militärchefs wegen Unfähigkeit gefeuert haben und die Dienste eigentlich auflösen, und es ist auch nicht weil Bin Laden so clever ist und sich gut versteckt, sondern sie finden ihn nicht weil er schlichtweg schon lange tot ist und sie es genau wissen.

Das ganze ist nur ein Theater und ein Schauspiel, um für die Weltöffentlichkeit einen künstlichen Bösewicht aufrechtzuerhalten. Wenn er nämlich offiziell als tot erklärt wird, dann bricht das ganze Kartenhaus und der Grund für den „Krieg gegen den Terror“ zusammen. Sie hätten ja keinen Feind mehr den sie bekämpfen können, der ihnen alles erlaubt zu machen, wie Kriege zu führen, den Bürgern die Freiheiten zu nehmen, den Polizeistaat einzuführen, ihnen gigantische Budget garantiert und sich die ganzen Waffenkonzerne eine goldene Nase daran verdienen. Die Kriege und die Sicherheitsmassnahmen sind das grösste Geschäft das es gibt, also darf der “Terror” nie aufhören, es nie Frieden geben, müssen sie den Glauben an dieses Phantom so lange wie möglich aufrechterhalten.

Der Krieg in Afghanistan wird hauptsächlich damit begründet, es gehe um die Suche und Gefangennahme von Osma Bin laden, der angebliche Drahtzieher hinter 9/11. Wenn die US-Regierung es zugeben müsste er ist tot, dann müsste der Krieg sofort beendet werden, die amerikanische Bevölkerung würde das verlangen. Warum sollte man sonst noch dort sein?

Ist es auch nicht bezeichnend, dass Präsident Bush an einer Pressekonferenz am 13. März 2002 auf Nachfrage von Journalisten betreffend Bin Laden gesagt hat: “Ich weiss nicht wo er ist. Ich verbringe nicht viel Zeit mit dem. Um ehrlich zu sein, ich habe kein Interesse an ihn“, also die Suche nach ihm interessiere ihn nicht. (WH) Ist ja auch klar warum, über einen Toten muss er sich keine Gedanken machen und das wirkliche Ziel war ja auch den Angriff auf den Irak vorzubereiten, diesen verbrecherischen Angriffskrieg mit erfundenen Gründen (SPIN) dem amerikanischen Volk zu verkaufen, obwohl er selber zugegeben hat, dass weder Saddam Hussein mit dem 11. September etwas zu tun hatte, noch es eine Verbindung zwischen Saddam und Bin Laden gab. (BBC)

Bin Laden und sein angebliches Terrornetzwerk Al-Kaida wird immer dann zu einer passenden Gelegenheit von Bush, Blair und auch den ganzen europäischen Politikern die kriegs- und sicherheitsgeil sind hervorgeholt, wenn sie die Menschen in Angst und Schrecken versetzen wollen, wenn sie uns wieder ein Stück Freiheit weg nehmen wollen. Dabei gibt es weder Bin Laden noch die Al-Kaida.

Hier noch Aussagen von Personen die ebenfalls bestätigen, das Bin Laden tot ist: Der pakistanische Präsident Musharraf:“ Ich glaube Bin Laden ist höchstwahrscheinlich tot, weil er nicht kontinuierlich für seine Nierenkrankheit behandelt werden konnte“. (CNN)

Der afghanische Präsident Karsai : „Osama Bin Laden ist wahrscheinlich tot, aber der ehemalige Taliban Chef Mullah Omar ist noch am leben“. (CNN)

Der Chef der Antiterrorabteilung beim FBI Dale Watson:“ Ich glaube Bin Laden ist wahrscheinlich tot“. (BBC)

Der Redaktionsleiter der Londoner Arab News Magazine sagt: “Wir haben den letzten Willen von Bin Laden veröffentlicht, welches Ende 2001 geschrieben wurde und es zeigt er liegt im Sterben oder ist bereits gestorben“. (CNN)

Der israelische Geheimdienst sagt: „Wir sehen Bin Laden nicht als Gefahr und er steht nicht auf unsere Liste“ (Janes) und weiter „Bin Laden ist wahrscheinlich bei dem Militärangriff der Amerikaner im Dezember 2001 in Afghanistan gestorben. Das Auftauchen von neuen Nachrichten und Bildern sind wahrscheinlich Fabrizierungen“.

Die CIA hat am 3. Juli 2006 laut New York Times verkündet, dass sie die Abteilung aufgelöst hat, welche für die Suche nach Bin Laden beauftragt war. Der Auftrag der Einheit mit dem Namen „Alec Station“ wurde letztes Jahr schon beendet und die Agenten neuen Aufgaben im Antiterrorkampf zugeteilt.

Falsche Bin Laden Videos:
Es sind in den letzten Jahren Videos die Bin Laden zeigen aufgetaucht, aber alle sind von Experten als Fälschungen entlarvt worden. Man muss gar nicht Experte sein um sofort im Vergleich zu sehen, hier handelt es sich um einen Schauspieler der Bin Laden nachmacht. Diese Videos tauchen just immer dann auf, wenn die amerikanische Bevölkerung vor wichtigen Entscheidungen steht.

So erschien drei Tage vor den Präsidentschaftswahlen am 30. Oktober 2004 wieder so ein Video. (BBC) Wer hat wohl von der gefälschten Bin Laden Terrorbotschaft bei den Wahlen profitier und die Wähler in Angst versetzt? Bush natürlich, er wurde gewählt!

 

Links sehen wir den echten Bin Laden und rechts den falschen, der in den Videos seit 2002 gezeigt wird. Der Unterschied ist so eindeutig, es braucht keinen weiteren Kommentar dazu.

Neuesten Aussagen über den Tod von Bin Laden!

Am 2. November 2007 hat der bekannte britische Journalist David Frost, die ehemalige Regierungschefin und Oppositionsführerin von Pakistan, Benazir Bhutto, auf Al-Jazeera TV interviewed, die vor Kurzem durch Pistolenschüsse hinterrücks erschossen wurde. Dabei machte Frau Bhutto eine Aussage, die meinen oben aufgeführten Artikel bestätigt.

Sie sagte, Osama Bin Laden ist tot, bzw. wurde durch Ahmed Omar Saeed Sheik ermorded. Diese Aussage einer Person, die über genau Geheimdienstinformationen verfügt, bestätigt, dass Bin Laden schon lange tot ist und die Politiker im Westen, wie Bush und auch Schäuble, ihn als Phantom, als Feindbild und als Schurke künstlich am Leben erhalten, um ihre Antiterrormassnahmen und Kriege zu begründen.

Ob er jetzt an seinem Nierenleiden gestorben ist, wie Taliban-Mitglieder erzählen, um es heldenhafter zu machen, oder ob er durch eigene Leute ermordet wurde, wie Bhutto sagt, oder durch den Bombenangriff auf Tora Bora getötete wurde spielt eigentlich keine Rolle. Wichtig ist, dass er schon lange tot ist und kein Lebenszeichen von sich gibt.

Übrigens wurde diese sensationelle Aussage von Bhutto, welche die Farce des “Kriegs gegen den Terror” entblöst, von den westlichen Medien komplett zensiert und aus dem Video herausgeschnitten. Damit ist bewiesen, die etablierten Medien sind Komplizen in der Verbreitung der Lügen über Bin Laden und seiner Rolle als Terroristenführer. Es gibt ihn gar nicht und alle Botschaften von ihm, die immer wieder auftauchen, sind Fälschungen!

Facebook ab 2012 nicht mehr kostenlos

Los Angeles. Einer Presseveröffentlichung der Vorstände Facebooks zufolge soll die Mitgliedschaft bei der größten Community der Welt ab dem 1. Januar 2012 nun doch etwas kosten. Glaubt man ersten Gerüchten aus dem Internet soll sich der monatliche  Mitgliedbeitrag zwischen 2 und 4 US-Dollar belaufen. Damit folgt facebook schlussendlich dem Druck der Investoren das Social Network lukrativer zu gestalten.

Eine Erhebung von Gebühren sei unausweichlich, so Geritt Salzmointain, CEO von Facebook.

Für bereits angemeldete User bei Facebook ändert sich jedoch zunächst nichts. Sofern angegeben werden die Mitgliedgebühren schlichtweg mit den hinterlegten Zahlungsinformationen beglichen. Nach Xing wagt nun auch Facebook den Schritt in die bezahlte Form des Social Networks. Wo das wohl hinführt?

Jugend 2011: Zwischen Komasaufen und gefährlicher Abstinenz

Eine neue Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) fördert Erschreckendes zu Tage: Während sich das Komasaufen unter jugendlichen Kampftrinkern immer noch “ungebrochener Beliebtheit erfreut” (Originalzitat Stern Online), stieg der Anteil der Abstinenzler unter den 12- bis 25-Jährigen im vergangenen Jahr dramatisch an. Experten sind besorgt: Stirbt die deutsche Säufermittelschicht aus?

“Der hohe Alkoholkonsum bei einem Teil der jungen Menschen ist ein gesellschaftliches Problem”, kommentierte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), die alarmierenden Ergebnisse der Studie. “Die hohe Abstinenzquote jedoch mittel- bis langfristig ein steuerliches…”

In Zusammenarbeit mit dem Deutsche Bierbrauerverband (DBbV) plant die Bundesregierung deshalb, den Jugendlichen die offensichtlich verlorengegangenen Werte der traditionellen deutschen Mittelstands-Trinkkultur mit Hilfe einer groß angelegten Werbekampagne nahezubringen. Ob Slogans wie “Lactose, Eiweiß, Kalzium – Milch macht alle Kinder dumm!” oder “Sauf mit Deiner Oma – dann geht‘s auch ohne Koma!” allerdings tatsächlich bei der potentiellen Zielgruppe ankommen, bleibt abzuwarten.

Nicht durchsetzen konnte sich hingegen FDP-Chef Guido Westerwelle. Sein Vorschlag, die Bier- und Branntweinsteuern mit sofortiger Wirkung auf ein Taschengeld taugliches Niveau zu senken, stieß auf den verbitterten Widerstand des (noch) amtierenden Finanzministers Wolfgang Schäuble (CDU).

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) war bislang noch für eine Stellungnahme zu breit zu keiner Stellungnahme bereit…

Apokalypse 2012 – Frankfurter Magazin

Endlich ist es bald soweit, alle sagen, dass 2012 die Welt untergehen wird, insbesondere Nostradamus und die Maya. Das sind ja schon eine ganze Menge Leute. Ich denke, dass es diesmal auch wirklich klappen könnte, anders als 1999, 1899 und zu den vielen Daten, die die Zeugen Jehovas einem immer als Weltuntergang verkaufen.

Im Moment lässt sich zumindest beobachten, wie mit einem gewissen Ernst daran gearbeitet wird, den Termin diesmal einhalten zu können. Das liegt daran, dass Experten die ganze Sache am liebsten schon 2011 erledigt hätten, wegen des schönen Anlasses 25 Jahre Tschernobyl. Die Jubiläumsfeierlichkeiten laufen auch eigentlich ganz gut, ein paar hübsche Kernschmelzen sind schließlich kein schlechter Anfang.

Doch leider ist die Welt groß und in weiten Teilen auch ziemlich robust, sodass zum Beispiel eine Art außerirdischer Beschuss (Meteoriteneinschlag o.ä., damit wurden schon bei der Ausrottung der Dinosaurier gute Ergebnisse erzielt) eventuell effizienter gewesen wäre. Die Meinungen der Apokalyptiker gehen in dieser Hinsicht stark auseinander.

Berufsapokalyptiker finden sich übrigens fast überall dort, wo man sie nicht vermuten würde. Es handelt sich um ausgefuchste Guerillaspezialisten, die nur darauf spekulieren, sich endlich auf den Mond abzusetzen, auf dessen mittlerweile bereits sehr hübsch ausgebauten, mit Parks und Promenaden dekorierten Hinterseite sich unter Spezialglas bildschöne Villen und Sommerfrischen befinden. In Deutschland arbeiten viele von ihnen in der Freien Wirtschaft, einige sind aber auch als Werber, Merchandise-Artikel-Hersteller und bei Facebook tätig. (Ich glaube, ich unterschreibe diesen Bericht vorsichtshalber mit falschem Namen, sondern könnte es für mich gefährlich, um nicht zu sagen: brandgefährlich werden.)

Die Werber und Merchandise-Artikel-Hersteller konzentrieren sich seit Monaten voll und ganz auf die Vorbereitungen auf William & Kate. Die Facebook-Mitarbeiter haben das Wahrheitsspiel erfunden. Beide Manöver dienen der nachhaltigen Ablenkung, wobei die royale Hochzeit im verbandsinternen Ranking (wobei ‘Geheimbund’ zutreffender wäre als ‘Verband’; die Organisation ist offziell namenlos, ihr Logo ist ein schelmisch zwinkender Smiley, umgeben von den – kunterbunten, vereinfacht dargestellten – vier apokalyptischen Reitern) weitaus schlechter abschneidet als das Wahrheitsspiel.

Das Wahrheitsspiel hält die Menschen nämlich erfolgreich und dauerhaft vor ihren Rechnern fest, sodass sie gar keine Zeit haben misstrauisch zu werden oder die Sauna zum Heimbunker umzugestalten. Und der Clou an der ganzen Sache ist: Nicht nur die Wahrheitsspielspieler selbst, sondern auch die Opfer, die so genannten passiven Spieler oder Bespielten kommen zu nichts mehr.

Sogar Menschen, die niemals erfahren wollten, was ihre Facebook-Freunde über sie gesagt haben, vergessen das Einkaufen, Staubsaugen, werden ungesellig, verwahrlosen. Weil sie alle Einträge, die das Wahrheitsspiel auf ihren Facebook-Pinnwänden hinterlässt, zwanghaft löschen müssen.

Doch es ist wie mit dem ungeliebten Köperhaarwuchs, Milben oder Staub: Kaum hat man das Übel vorübergehend beseitigt, geht es auch schon wieder von vorne los.

Man kann nichts dagegen tun. Man traut sich nicht mehr aus dem Haus. Denn wer möchte schon das Risiko eingehen, dass ein künftiger Chef beim Recherchieren über einen selbst bei Facebook liest: Findest Du, dass XY eine schöne Brust hat? Sieh nach, was Z geantwortet hat! Niemand. Und darum ist das Wahrheitsspiel eine so wirkungsvolle Waffe im Kampf für das Projekt Weltuntergang 2012. Ich bin zuversichtlich, dass es diesmal hinhaut. Alle Zeichen stehen auf Ende.

Vermutet:

Ihr Max Mustermann

Comeback: Kommt Karl-Theodor zu Guttenberg wieder zurück?

Am Vormittag des 01. März 2011 gab Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg seinen Rücktritt öffentlich bekannt. Bezüglich seiner Plagiatsaffäre, die seine Dissertation aus dem Jahr 2006 betraf, legte er am Dienstag das Amt als Bundesminister für Verteidigung nieder. Er sei ans Ende seiner Kräfte angelangt, sagte er und bedankte sich nochmals bei allen, die ihm tatkräftig den Rücken gedeckt haben. Doch kaum ist der Rücktrittsgesuch eingereicht, wird auch schon über ein mögliches Comeback gemunkelt. Während sich Bundeskanzlerin Merkel, Ministerpräsident Seehofer und Ministerpräsidentin Lieberknecht durchaus eine zukünftige Zusammenarbeit vorstellen können, stößt der Vorschlag “Guttenberg-Comeback” unter Politikwissenschaftlern eher auf geteilte Ansichten.

Bundeskanzlerin Merkel: “…in Zukunft Gelegenheit zur Zusammenarbeit…”

“Ich bin überzeugt, dass er die nötige Kraft haben wird, weiter die Dinge zu klären, die im Zusammenhang mit seiner Dissertation zu klären sind. Und gerade deshalb bin ich auch überzeugt, dass wir in Zukunft Gelegenheit zur Zusammenarbeit haben werden”, sagte Bundeskanzlerin Merkel (CDU). Nicht nur Bundeskanzlerin Angela Merkel bedauert den Rücktritt des einst so beliebten Polit-Idols. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sprach von einer überraschenden Entscheidung und auch in der Bevölkerung sorgte die Amtsabgabe zu Guttenbergs für Aufruhr. Karl-Theodor zu Guttenberg war ein Verteidigungsminister, der neben seiner politischen Funktionalität auch oft als perfekter Schwiegersohn, Publikumsliebling und Mann geadelt wurde, der sich während seiner Tätigkeit mit Charm und Sympathie schnell in die Herzen der Menschen involvieren konnte. Umso größer ist das Bedauern, dass er nun die Konsequenzen aus seiner Plagiatsaffäre gezogen hat und zurückgetreten ist.

Christine Lieberknecht hofft ebenfalls auf Comeback nach Auszeit – Politikwissenschaftler zweifeln

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) beteuerte, dass auch sie nach einer Auszeit des Ex-Verteidigungsministers zu Guttenberg auf ein baldiges Comeback hoffe. Dieser Wunsch kam zwar gänzlich unerwartet, da sich die politischen Ansichten beider Parteien nicht immer decken konnten, aber spricht natürlich für die kompetente Arbeit des ehemaligen Verteidigungsministers.

Während Stimmen aus CDU, CSU und FDP von einem Comeback zu Guttenbergs nicht abgeneigt wären, betrachten Politikwissenschaftler den Vorschlag mit geteilter Ansicht. Politologen vermuten, dass das unnötig in die Länge gezogene Festhalten seines Amtes der entscheidende Grund ist, weshalb Guttenberg keinen Fuß mehr in der Politik fassen kann. Zu Beginn der Affäre kommentierte zu Guttenberg außerdem die Plagiatsvorwürfe als abstrus und habe sich durch anschließende Aufklärung und Bestätigung der Plagiatsvorwürfe seine Glaubwürdigkeit verspielt, so die Aussagen der Politikwissenschaftler.

Facebook-Seite “Wir wollen Guttenberg zurück” sucht nach Solidarität und erfreut sich wachsender Beliebtheit

Während sich Politiker und Politologen über den Rücktritt zu Guttenbergs äußern und die Debatte kommentieren, macht sich auf der Internetplattform Facebook derzeit ein Phänomen breit, welches für die Beliebtheit zu Guttenbergs spricht – zumindest in der virtuellen Bevölkerung. Die Fanpage “Wir wollen Guttenberg zurück” erblickte nach Bekanntgabe des Rücktritts des Bundesverteidigungsministers das Licht der Welt und verbuchte am ersten Tag schon mehr als 270.000 Anhänger. Nicht zu vergleichen mit der einst aufstrebenden Facebook-Aktion “Gegen die Jagd auf Karl-Theodor zu Guttenberg”, die nach mehr als einer Woche “erst” an den 340.000 “Gefällt-Mir-Button-Likern” knabberte. Auch wenn sich politische Entscheidungen nicht nach Facebook-Seiten richten können, ist dies eine Initiative, um Zeichen zu setzen und die Arbeit des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg anzuerkennen.

Das Ende der German Angst oder: Das Geschäft mit der Katastrophe in Japan

Allmählich reicht es mit der Schwarzmalerei, es wird mal wieder Zeit für ein bisschen mehr Lebensfreude, Optimismus, ein paar Frühlingsgefühle, Schmetterlinge im Bauch. Die ersten warmen Tage trieben am vergangenen Wochenende die Deutschen um und aus den Häusern in die Schrebergärten, machten gute Laune, Lust auf Grillen, Eis und heiße Flirts. Keine Spur von Dauerpessimismus, Profinörglertum und German Angst.

Und das ist auch gut so. Denn das Volk der Dichter und Denker, der Zweifler und Skeptiker, der Jäger und Sammler, der zahlreichen Neugrünen, der Atzen und Laiendarsteller hat einmal tief durchgeatmet und sieht die Welt auf einmal mit anderen, mit leuchtenden, ja: mit strahlenden Augen.

Urplötzlich geht es wieder bergauf. Die Republik ist sich einig: Nach dem ersten Schreck ist wieder Land in Sicht, gehen die Lichter wieder an, egal wie, rückt der Weltuntergang in weite Ferne, und Japan auch. Japan, beziehungsweise Asien insgesamt, war schließlich im Grunde immer schon relativ weit entfernt, wie u.a. das beliebte Sprichwort “wenn in China ein Sack Reis umfällt” deutlich macht.

Der pfiffige Modedesigner Michel G. aus A. hat gleich erkannt: Medaillen haben nicht nur Kehrseiten. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Und so richtet er ab sofort täglich eine Stunde vor Feierabend das Benefizevent “Happy Hour for Japan” aus. Selbstlos bietet er allen Interessentinnen ein kostenloses Probetragen seiner von der Geishamode inspirierten Galafähnchen an, die er bereits um vierundneunzig Prozent reduziert hat. Entscheidet sich eine Kundin für den Erwerb eines solchen Luxusstücks, bekommt sie ein mit zarten Kirschblüten dekoriertes Kärtchen mit nach Hause, dessen in freundlichen Pastelltönen verfasste Aufschrift dazu anregt, die gesparte Summe (zwischen fünfhundert und sechshundert Euro) doch gern an notleidende Japaner zu spenden, wenn sie möchte.

Eine ähnlich schöne Idee hatte Selbsterfahrungscoach und Lebensberater Gregor F. aus R.

Seine Survivalweekends in Turnhallen und Schulen sollen Mitgefühl und Verständnis wecken, ein authentisches Katastrophengefühl vermitteln. Die Aktionen richten sich insbesondere an Menschen aus Regionen, die, so die Infobroschüre, “extreme Naturgewalten wie Erdbeben und Tsunamis nur aus dem Fernsehen kennen.” Schlafsack und Thermoskanne werden gestellt, für einen geringen Ovulus können auch Decken geliehen werden. Das Wochenende kostet nur neunundneunzig Euro neunundneunzig, Gregor F. hofft auf zahlreiche Teilnehmer, “damit jeder Einzelne eine möglichst intensive Erfahrung mit nach Hause nehmen kann.”

Auch Adeline M., Programmleiterin des hippen Frauensenders “It suxx”, hat den neuen Trend – weg vom ewigen Dramatisieren, hin zum positiven Denken – aufgegriffen. Noch diese Woche startet “It suxx” zur Primetime das Lifestyle-Magazin “Fukushima unlimited – schlank und schön durch Verzicht!” Zum Auftakt werde die neue Tokio-Diät vorgestellt, plaudert die agile Mitdreißigerin charismatisch aus dem Nähkästchen. Die Diät habe in der Testphase sehr gut abgeschnitten, denn die Frauen seien es einfach leid, sich ständig mit Fisch, Reis, Spinat, fettarmen Milchprodukten und Grünem Tee vollzustopfen. Kaffee sei der neue Grüne Tee, sozusagen, und die stoffwechselanregende Wirkung durch das Koffein habe man hier ganz genauso. Der Energie- und Vitaminbedarf werde hauptsächlich über Joghurtgums abgedeckt.

Zu den kreativsten Köpfen der “Neuen Optimisten”, wie die Bewegung schon genannt wird, gehört Piercerin Gina L., die sich immer etwas Ausgefallenes einfallen lässt, wie ihre Kunden begeistert bestätigen. Ihr Angebot “Solidaritätsbranding im Fuß- und Unterschenkelbereich” hat sie sich bereits patentieren lassen. Die Nachfrage steige täglich, sagt sie und lächelt. Bescheiden, aber auch stolz. Und das zurecht.

Es geht wieder aufwärts.

iPhone 5: Verkaufsstart im Mai mit bahnbrechender Neuerung

Nun ist es also amtlich: Das iPhone 5 wird ab 1. Mai in Deutschland zu haben sein. Dies gab Apple-Chef Steve Jobs bei einer Pressekonferenz in Cupertino bekannt. Mit Stolz berichtete Steve Jobs von der revolutionären Neuerung, die die neue Version des Kult-Telefons mit sich bringt.

Telefonieren ohne SIM-Karte

So wird das iPhone 5 die erste iPhone-Generation sein, welche ohne (Micro-)SIM-Karte eines Mobilfunkbetreibers auskommt. – Ein entsprechendes Fach für die Karte ist auch erst gar nicht im iPhone 5 zu finden. Steve Jobs gab dazu bekannt, dass Mobilfunk “Zu unsicher und überholt” ist. Daher sei diese Technik auf den neuen iPhones nicht mehr zugelassen. – Mobilfunk sei außerdem die “häufigste Ursache für Gesprächsabbrüche beim iPhone”. Dies hätten die Nutzer vor allem in der aktuellen Version 4 des Gerätes gespürt.

Statt über Mobilfunkfrequenzen werden die User bei der neuen iPhone-Generation ausschließlich über die eingebaute FaceTime-App telefonieren. Dass dazu natürlich immer eine Internetverbindung über WLAN notwendig ist, stört den Apple-Chef wenig. “WLAN-Verbindungen werden in den nächsten 30 Jahren immer weiter ausgebaut werden und praktisch überall zur Verfügung stehen”, so Jobs selbstbewusst.

‘Back to the Mac’ auch beim iPhone

Ein viel größeres Problem dürfte es hingegen für iPhone-Nutzer sein, Menschen anzurufen die kein iPhone besitzen. Denn die FaceTime-App ist nur auf dem iPhone zu finden. Somit wird es nicht mehr möglich sein, Menschen anzurufen die kein iPhone besitzen. Auch Anrufe ins Festnetz sind mit dem iPhone 5 nicht mehr machbar. “Dies unterstreicht einfach nur den exklusiven Charakter des iPhone”, so Steve Jobs, “das iPhone ist ja schon fast ein Massenprodukt, und aus dieser Nische wollen wir raus. Das iPhone muss wieder exklusiv werden, wir gehen praktisch den Weg ‘Back to the Mac’.” – Damit spielte Steve Jobs darauf an, dass der Mac noch kein Massenprodukt ist und nur von einer kleinen Elite benutzt wird. – Das iPhone soll sich jetzt entsprechend rückentwickeln.

Preissturz für das iPhone 5

Kurz vor Ende der Pressekonferenz präsentierte der Apple-Chef noch einen echten Knaller: Mit seinem typischen “One more thing” gab er die neuen Preise des iPhone bekannt. So ist die 16 GB Version des Gerätes schon für nur umgerechnet 229 Euro zu haben. Bei dieser Ankündigung verschlug es so manchem der anwesenden Journalisten die Sprache.

Auch Äderungen beim iPod touch

Im Gegenzug soll allerdings die nächste Generation des beliebten iPod touch teurer werden. Steve Jobs sprach von einer Preiserhöhung von umgerechnet ca. 400 Euro. Grund für die leichte Preiskorrektur nach oben sei ein neues Feature, welches der iPod erhalten soll. – Zum ersten Mal in der Geschichte von Apple, wird das Unternehmen einen iPod mit einer umfassenden Telefonfunktion ausstatten. So soll es möglich sein, den iPod auch mit einer SIM-Karte zu betreiben. Damit wären dann auch Telefonate über ein Mobilfunknetz möglich.

- Ob das vom Nutzer jedoch gewünscht wird und ob er alleine für eine zusätzliche Telefonfunktion bereit ist 400 Euro mehr zu zahlen, das wird sich noch zeigen.

 

Von Heiner Hänsel – 11. Januar 2011, 06:42